Sanierung der L410 in Sarstedt
Deutschland, Sarstedt
Auftraggeber
Stadt Sarstedt
Projektumfang
2,6 Km Straßensanierung mit Nebenanlagen und Kanal
Ingenieurleistungen
Objektplanungen Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 1-3 besondere Leistung und Ingenieurvermessung
Kompetenzfelder
Vermessung
Die Stadt Sarstedt hat gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), Regionaler Geschäftsbereich Hannover, den Ausbau der Landesstraße L410 beauftragt. Der Maßnahmenbereich erstreckt sich von der Breslauer Straße in Sarstedt bis zum Ortsausgang Giften und umfasst eine Trassenlänge von ca. 2,6 km. Ziel der Maßnahme ist die grundlegende Erneuerung und Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur im Bestand.
Als Grundlage für die Planung und spätere Bauausführung wurde eine umfassende Ingenieurvermessung durchgeführt, die die geometrischen und höhenmäßigen Basisdaten für alle weiteren Planungs- und Bauprozesse bereitstellt. Die Vermessung erfolgte unter Einsatz moderner Messtechnik, insbesondere mit dem Tachymeter Leica TS16, dem GNSS-System Leica GS18 T sowie dem Digitalnivellier Leica LS15.
Im Rahmen der Arbeiten wurden 30 neue Festpunkte im Projektgebiet eingerichtet und deren Lagekoordinaten mittels GNSS bestimmt. Ergänzend erfolgte ein präzises Nivellement zur Höhenbestimmung und zur Anbindung an das amtliche Höhensystem. Die Festpunkte wurden anschließend mittels Tachymeter ausgeglichen und die nivellierten Höhen integriert.
Die topographische Bestandsaufnahme erfolgte gemäß RAS-Verm mit entsprechender Codierung der aufgenommenen Objekte. Auf dieser Grundlage wurde ein digitales Geländemodell (DGM) erstellt, das als zentrale Planungsgrundlage für den Ausbau dient.
Die Aufbereitung und Übergabe der Vermessungsdaten erfolgte im Programmsystem VESTRA und bildet die Grundlage für Entwurfsplanung, Massenberechnung, Bauausführung sowie spätere Abrechnung.