Sanierung der Schulsportanlage „Am Kleers"

Deutschland, Quedlinburg

Auftraggeber

Welterbestadt Quedlinburg

Projektumfang

Umgestaltung des bestehenden Mehrzweckfeldes in ein Multispielfeld

Ingenieurleistungen

Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 1-8

Kompetenzfelder

Sport- und Freizeitanlagen

Die Welterbestadt Quedlinburg verfügt in der Erlenstraße/Fichtestraße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule „Am Kleers“ über eine Sportfreifläche, die den Anforderungen an moderne Schulsportanlagen nicht mehr entsprach. Die Fläche wurde bislang überwiegend durch die Grundschule für den Schulsport genutzt, sollte jedoch künftig in einen anforderungsgerechten Zustand versetzt und zusätzlich auch für den Freizeit- und Vereinssport in den Nachmittags- und Abendstunden geöffnet werden.

Der bestehende Zustand als ungebunden ausgeführte Mehrzweckfläche in Tennenbauweise nach DIN 18035/05 ließ keine klare funktionale Trennung zwischen den Nutzungsbereichen Laufen und Spielen erkennen. Zur Umsetzung der Zielstellung wurde daher eine Neuordnung und grundlegende Umgestaltung der Sportanlage vorgenommen.

Die neue Anlage wurde als Kunststoffsportfläche nach DIN 18035 Teil 6 konzipiert und trotz der beengten räumlichen Verhältnisse so geplant, dass ein vielseitiges sportliches Nutzungsspektrum ermöglicht wird. Hierzu zählen insbesondere drei Sprintgeraden für 50- und 60-Meter-Läufe, eine Rundlaufbahn mit einer Länge von rund 170 m für Ausdauerläufe sowie eine Weitsprunganlage mit separater Anlaufbahn.

Innerhalb der Rundlaufbahn wurde ein Multifunktionsfeld für die Sportarten Handball, Basketball und Volleyball integriert. Die unterschiedlichen Spielfelder wurden durch farblich differenzierte Markierungen klar voneinander abgegrenzt.

Ergänzend wurde ein Bolzplatz als sandverfüllte Kunststoffrasenfläche nach DIN 18035 Teil 7 mit den Abmessungen 20,0 x 13,0 m hergestellt, entsprechend den Vorgaben eines DFB-Minispielfeldes. Für Aufenthalts- und Pausenzwecke wurden zwei gepflasterte Nebenflächen von jeweils 4,0 x 4,0 m angelegt, auf denen zwei Pavillons errichtet wurden.

Die gesamte Anlage wurde umlaufend durch Pflasterflächen eingefasst und durch eine Einfriedung gesichert. In Verlängerung der Spielrichtung des Kunstrasenfeldes wurde zusätzlich ein Ballfangzaun errichtet. Der gesamte Ausbaubereich umfasst eine Fläche von rund 1.900 m² und ermöglicht eine deutlich erweiterte und zeitgemäße Nutzung der Sportfreifläche für Schul- und Vereinssport.