Erschließung eines Baugebiets in Eime
Deutschland, Eime
Auftraggeber
Samtgemeinde Leinebergland
Projektumfang
Straßenbau, Schmutz- und Regenwasserkanäle, Rückhaltebecken, Versorgungsleitungen
Ingenieurleistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen Leistungsphasen 1-9, Bauvermessung, örtliche Bauüberwachung, SiGeKo, Bestandspläne
Kompetenzfelder
Erschließung und Revitalisierung
Im Rahmen des Bebauungsplanes „Marie-Luise-Metge“ im Flecken Eime wurde durch die Samtgemeinde Leinebergland die Erschließung eines am südlichen Ortsrand gelegenen Areals zur Entwicklung eines neuen Wohngebietes umgesetzt. Ziel des Projektes war die Schaffung von insgesamt 22 Baugrundstücken für eine zukünftige Wohnbebauung.
Zu Beginn der Maßnahme erfolgten die Oberbodenabträge sowie die erforderlichen Aushubarbeiten für die Herstellung der Baustraße. Im Anschluss wurden die notwendigen abwassertechnischen Anlagen in Form von Schmutz- und Regenwasserkanälen verlegt und ergänzende Versorgungsleitungen eingebaut. Parallel dazu wurden die Erdarbeiten für ein Regenrückhaltebecken durchgeführt, um eine nachhaltige und geregelte Niederschlagswasserbewirtschaftung sicherzustellen.
Die Baustraße wurde zunächst mit einer Asphalttragdeckschicht hergestellt und bereits in diesem Zuge vollständig mit einer modernen Straßenbeleuchtung ausgestattet. Nach Abschluss der Hochbaumaßnahmen erfolgte der endgültige Straßenausbau in Pflasterbauweise. Dieser umfasste neben der Fahrbahn auch die Herstellung von Gehwegen, Park- und Platzflächen sowie die Ausbildung der Randeinfassungen und die Fertigstellung der Straßenentwässerung.
Durch die strukturierte Umsetzung aller Erschließungsmaßnahmen konnte eine funktionale und hochwertige Grundlage für die Entwicklung eines attraktiven Wohngebietes geschaffen werden.