Ersatzneubau der Wipperbrücke im Zuge der K 2340
Deutschland, Friesdorf
Auftraggeber
Landkreis Mansfeld-Südharz
Projektumfang
Ausschreibung, BOL und örtliche Bauüberwachung, H1-Prüfung Bestandsunterlagen
Ingenieurleistungen
Entwurfsplanung Ausführungsplanung Tragwerksplanung
Kompetenzfelder
Konstruktiver Ingenieurbau
Der Landkreis Mansfeld-Südharz plante den Ersatzneubau der Brücke über die Wipper im Zuge der Kreisstraße K 2340 innerhalb der Ortsdurchfahrt Friesdorf.
Das neue Bauwerk wird als zweifeldrige Spannbetonbrücke mit durchgehender Platte und einer Gesamtlänge von 24,00 m zwischen den Endauflagern ausgeführt. Die Einzelstützweiten betragen 10,50 m und 13,50 m. Die lichte Weite zwischen den Widerlagern entspricht mit 23,00 m dem Bestand. Das Stützweitenverhältnis ergibt sich aus der vorhandenen Lage der Wipper.
Der Überbau wird als längsvorgespannte Spannbetonplatte mit seitlichen Kragarmen ausgebildet. Die Kragarme verjüngen sich im Bereich der Kappen auf 0,25 m. Die Fahrbahnbreite zwischen den Kappen beträgt 6,50 m. Die Kappen erhalten jeweils eine nutzbare Breite von 1,50 m sowie ein 15 cm hohes Schrammbord am Fahrbahnrand. Zwischen den Geländern ergibt sich damit eine Nutzbreite von 9,50 m.
Die Unterbauten werden in Stahlbeton ausgeführt und flach gegründet. Der Mittelpfeiler wird innerhalb eines geschlossenen Spundwandkastens hergestellt. Die Spundwand übernimmt zugleich die Funktion des Unterspülschutzes.