Ökologische Baubegleitung in Elend

Deutschland, Oberharz, Ortsteil Elend

Auftraggeber

LHW Flussbereich Halberstadt

Projektumfang

Erstellung Pflichtenheft der ökologischen Baubegleitung

Ingenieurleistungen

Ökologische Baubegleitung

Kompetenzfelder

Umweltplanung

Der Ortsteil Elend der Stadt Oberharz am Brocken befindet sich an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen südöstlich des Brockens. Die Ortschaft liegt an der Kalten Bode, an der sich ein Pegelbauwerk befindet, das zugleich als Fußgängerbrücke genutzt wurde. Da dieses Bauwerk nicht mehr dem Stand der Technik entsprach, erfolgte der Ersatzneubau einschließlich eines neuen Pegelhauses.

Wir übernahmen die Planungsleistungen für die Umsetzung des Bauvorhabens sowie die Bauüberwachung. Auftraggeber war der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW), Flussbereich Halberstadt.

Gemäß § 15 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist der Verursacher eines Eingriffs verpflichtet, vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen (Vermeidungsgebot). Die Vermeidung beziehungsweise Minimierung insbesondere bau- und anlagebedingter Beeinträchtigungen dient der Erhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts sowie der Sicherung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen.

Im Rahmen der Bauausführung wurden wir zudem mit der ökologischen Baubegleitung beauftragt. Während der Umsetzung des Vorhabens erfolgte die Überwachung der Einhaltung insbesondere naturschutzfachlicher Randbedingungen sowie die fachliche Begleitung einer gesetzeskonformen Umsetzung der Maßnahme.

Bestandteil der Leistung war darüber hinaus die Erstellung eines Pflichtenhefts, das allen am Bau Beteiligten die einzuhaltenden Anforderungen erläutert. Ziel war es, vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu verhindern sowie die festgelegten Vermeidungs-, Schutz-, Minimierungs- und Ausgleichsmaßnahmen verbindlich darzustellen.