Austausch der Zulaufschnecken in Alfeld (Leine)

Deutschland, Alfeld

Auftraggeber

Stadt Alfeld

Projektumfang

Austausch der 3 Trogschnecken, Betonsanierung, Erneuerung der Schaltanlage

Ingenieurleistungen

Bestandsaufnahme und Zustandsbewertung, Abwasserspezifische Datenauswertung, Leistungsphasen 1-8 der Leistungsbilder Ingenieurbauwerk, Maschinentechnik u. EMSR-Technik, örtliche Bauüberwachung, Bestandspläne

Kompetenzfelder

Abwasserbehandlung

Die Kläranlage Alfeld (Leine), die 1979 in Betrieb genommen wurde, reinigt das Abwasser der Stadt Alfeld sowie der Ortsteile und der Gemeinden Hoyershausen, Coppengrave und Hohenbüchen. Das gereinigte Abwasser wird anschließend in die Leine eingeleitet. Im Rahmen der Modernisierung wurde wir mit der Planung der Sanierung des Zulaufpumpwerks beauftragt.

Im Zuge der Vorplanung wurden verschiedene anlagentechnische Varianten untersucht und hinsichtlich ihrer technischen und betrieblichen Eignung bewertet. Aus der Variantenbetrachtung ergab sich, dass die bestehende Lösung mit drei Schneckenpumpen beibehalten werden soll, jedoch mit einer an die aktuellen und zukünftigen Abwasserzuflüsse angepassten Förderleistung.

Vor Beginn der baulichen Maßnahmen wurde der gesamte Baukörper des Zulaufpumpwerks betontechnologisch untersucht und bis zu den Rinnenschützen im Zulaufgerinne der Rechen bewertet. Zur Sicherstellung des laufenden Betriebs wurde zunächst eine provisorische Abwasserhaltung hergestellt und in Betrieb genommen. Nach erfolgreichem Nachweis der Betriebssicherheit des Provisoriums konnten die drei vorhandenen Schneckenpumpen außer Betrieb genommen und ausgebaut werden.

Im Anschluss erfolgte die bauliche Sanierung der Schneckentröge sowie der angrenzenden Betonbauteile. Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten wurden die neuen Schneckenpumpen installiert. Hierzu wurden vorgefertigte Stahltröge einschließlich der Schnecken auf den vorbereiteten Fundamenten positioniert, präzise ausgerichtet, konstruktiv gesichert und anschließend schrittweise mit Beton hintergossen.

Bereits im Zuge der Betonsanierung wurden die Fundamente für die neuen Schneckenpumpen an die geänderten Lager- und Motorabmessungen angepasst, sodass eine technisch optimierte und zukunftssichere Gesamtlösung für das Zulaufpumpwerk umgesetzt werden konnte.