Erneuerung der Reinwasserleitung Ristedt
Deutschland, Ristedt
Auftraggeber
Harzwasserwerke GmbH
Projektumfang
Neubau einer TW-Transportleitung, Stahl DN 800-V-ZM-PE (Länge ca. 2.000m), Herstellung/Rückbau eines Provisoriums aus Stahl DN 600 (Länge ca. 1900m), Rückbau einer AZ-Leitung DN 700 (Länge ca.1.800m)
Ingenieurleistungen
Leistungsphasen 3 und 5-8 sowie örtliche Bauüberwachung
Kompetenzfelder
Wasserversorgung
Die Harzwasserwerke GmbH beabsichtigten die Erneuerung der Reinwasserleitung Ristedt (RWL RIS), über die ein wesentlicher Anteil der Trinkwasserversorgung der Stadtwerke Bremen (swb) sowie Teilbereiche der Wasserversorgung der Syker Vorgeest sichergestellt werden. Über die Leitung werden jährlich bis zu 20 Millionen Kubikmeter Trinkwasser vom Wasserwerk zu den angeschlossenen Versorgungsgebieten transportiert.
Die bestehende Reinwasserleitung ist als Asbestzementrohrleitung DN 700 ausgeführt und seit rund 56 Jahren in Betrieb. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters und der damit verbundenen betrieblichen Risiken wird der Leitungsabschnitt zwischen der DEA Ristedt und der DEA Barrien mit einer Gesamtlänge von etwa 2.000 Metern erneuert. Hierbei erfolgt der Austausch durch eine neue Stahlleitung St-ZM-PE DN 800.
Die neue Leitung wird überwiegend in der bestehenden Trasse verlegt, wodurch ein umfangreicher Rückbau und die Entsorgung der vorhandenen Asbestzementleitung auf einer Länge von rund 1.800 Metern erforderlich werden. Während der gesamten Bauzeit wird die Trinkwasserversorgung durch eine provisorische Transportleitung DN 600 aus Stahl sichergestellt, um eine unterbrechungsfreie Versorgung der angeschlossenen Abnehmer zu gewährleisten.
Im Zuge der Maßnahme werden zudem ein neuer Großarmaturenschacht sowie zwei Lüfter- und zwei Entleerungsschächte entlang der Trasse hergestellt. Darüber hinaus sind mehrere Umbindearbeiten erforderlich, um den Übergang zwischen Bestands- und Neuleitung technisch sicher herzustellen und in das bestehende Versorgungsnetz einzubinden.