Erneuerung der Wassertransport-leitung Söse Nord, Sehlem-Segeste

Deutschland, Hildesheim

Auftraggeber

Harzwasserwerke GmbH

Projektumfang

Erneuerung eines rund 6,0 km langen Abschnitts der überregionalen Trinkwassertransportleitung Söse Nord I inklusive Schachtbauwerken sowie Querungen von Gewässern, Straßen und einer Bahntrasse

Ingenieurleistungen

HOAI Leistungsphasen 3–8 örtliche Bauüberwachung Umweltplanung planungsbegleitende Vermessung

Kompetenzfelder

Wasserversorgung

Gegenstand des Projekts ist die Erneuerung eines ca. 6 km langen Abschnitts der überregionalen Wassertransportleitung Söse Nord I zwischen Sehlem und Segeste. Ziel der Maßnahme ist die langfristige Sicherstellung einer leistungsfähigen, betriebssicheren und ausfallsicheren Trinkwasserversorgung.

Die bestehende Transportleitung wird durch eine neue Trinkwasserleitung DN 700 aus Stahlrohren mit ZM-Auskleidung und PE-Umhüllung (PN 16) ersetzt. Die neue Leitung wird überwiegend in paralleler Trassenführung zur Bestandsleitung in offener Bauweise verlegt, wodurch ein geordneter Bauablauf bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit ermöglicht wird.

Im Zuge der Baumaßnahme werden insgesamt 19 Schachtbauwerke errichtet. Darüber hinaus sind mehrere Querungen von Gewässern, klassifizierten Straßen sowie einer Bahnstrecke erforderlich, die sowohl technische als auch genehmigungsrechtliche Besonderheiten aufweisen. Teilabschnitte der Trasse liegen innerhalb von Überschwemmungsgebieten sowie Natura-2000/FFH-Gebieten und erfordern daher eine besondere Berücksichtigung der umweltfachlichen Rahmenbedingungen.

Die Genehmigung der Maßnahme erfolgt im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens unter Einbindung umfassender wasser-, natur- und bodenschutzrechtlicher Anforderungen. Bestandteil der Unterlagen sind unter anderem eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), eine FFH-Verträglichkeitsprüfung, ein Landschaftspflegerischer Begleitplan sowie ein Bodenschutzkonzept.