Kreisverkehrsplätze neue Weserbrücke in Hann. Münden

Deutschland, Hannoversch Münden

Auftraggeber

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

Projektumfang

Entwurf, Planfeststellung und Ausführungsplanung für den Umbau der Verkehrsanlagen

Ingenieurleistungen

Leistungsphase 3 bis 6

Kompetenzfelder

Verkehrsanlagen

Der Ausbau der Verkehrsanlagen steht im direkten Zusammenhang mit dem Neubau der Weserbrücke, die stromabwärts in paralleler Lage zur bestehenden Querung errichtet wird. Im Zuge dieser Maßnahme wird die Verkehrsführung grundlegend neu strukturiert: Die Anzahl der Fahrspuren auf der Brücke wird von bisher vier auf künftig zwei reduziert, während die vorhandenen vierstreifigen Knotenpunkte zu leistungsfähigen Kreisverkehrsplätzen umgestaltet werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sicheren und klaren Führung des nichtmotorisierten Verkehrs. Fußgänger und Radfahrer werden getrennt vom Kfz-Verkehr auf eigenständigen Geh- und Radwegen geführt. Die Querung der Fahrbahnen erfolgt über Fahrbahnteiler, wodurch eine hohe Übersichtlichkeit und Verkehrssicherheit gewährleistet wird. Die Querungsstellen sind als Fußgängerüberwege sowie als Radfahrerfurten ausgebildet und barrierearm gestaltet.

Im nordöstlichen Kreisverkehr wurde ein Teil der Mittelinsel überfahrbar ausgeführt, um den Anforderungen regelmäßig verkehrender Sondertransporte gerecht zu werden. Darüber hinaus ist die betroffene Bundesstraße Bestandteil des Militärstraßengrundnetzes. Aus diesem Grund wurde die Fahrbahnbreite so bemessen, dass neben den Fahrbahnteilern eine Mindestbreite von 4,75 Metern eingehalten wird.

Mit der Umsetzung der Maßnahme wird eine moderne und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur geschaffen, die den aktuellen Anforderungen gerecht wird und sowohl den motorisierten Verkehr als auch den Fuß- und Radverkehr gleichermaßen berücksichtigt.