Vertiefte Sicherheits-überprüfung des Stausees in Marienmünster

Deutschland, Marienmünster, OT Vörden

Auftraggeber

Stadt Marienmünster

Projektumfang

Vertiefter Sicherheitsbericht nach DIN 19700

Ingenieurleistungen

Im Rahmen des vertieften Sicherheitsberichtes nach DIN 19700: Bestandsaufnahme und Ortsbesichtigung Hydrologie und Hydraulik Überprüfung der Bausubstanz Erbringung von zusätzlichen Standsicherheitsnachweisen

Kompetenzfelder

Wasserbau und Wasserwirtschaft

Für den Stausee Marienmünster–Vörden wurde ein vertiefter Sicherheitsbericht gemäß DIN 19700 erstellt. Die Bearbeitung erfolgte in Anlehnung an das DVWK-Merkblatt 231 „Sicherheitsbericht Talsperren – Leitfaden“ sowie auf Grundlage des DWA-Merkblatts 522 „Talsperren“. Ziel der Untersuchung war die systematische sicherheitstechnische Bewertung der bestehenden Talsperrenanlage unter Berücksichtigung aktueller hydrologischer, hydraulischer und baulicher Randbedingungen sowie der betrieblichen Anforderungen.

Im Rahmen der Bearbeitung wurden zunächst sämtliche verfügbaren Bestandsunterlagen zusammengetragen, gesichtet und hinsichtlich ihrer Aktualität und Vollständigkeit bewertet. Ergänzend erfolgte die Beschaffung und Auswertung aktueller hydrologischer Daten sowie die Überprüfung und Fortschreibung der maßgebenden hydrologischen und hydraulischen Bemessungsparameter. Auf dieser Grundlage wurde eine aktualisierte Speicherkennlinie erarbeitet und die hydraulischen Verhältnisse des Bauwerks einschließlich der zugehörigen Kennlinien des Betriebssystems neu bewertet.

Ein weiterer Bestandteil der Untersuchungen war eine Ortsbegehung der Anlage. Dabei erfolgte eine visuelle Inspektion der zugänglichen Bauwerksteile des Dammbauwerks sowie des Auslaufbauwerks zur Einschätzung des baulichen Zustands, ohne Durchführung zerstörender Prüfungen oder Beprobungen.

Der erstellte Sicherheitsbericht fasst die Ergebnisse der technischen Bewertung zusammen und beinhaltet insbesondere die Beurteilung der statischen, hydrologischen und hydraulischen Bemessungsgrundlagen, die Analyse der betrieblichen Vorgaben sowie die Bewertung des bestehenden Überwachungs- und Kontrollkonzeptes der Talsperrenanlage.